Gerry 365 #221: 09.08. – Nicht viel zu erzählen … mal wieder, Hilfe für September, Ein neues Zuhause für Bella

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So ein 365 -Tage Projekt hat natürlich seine Vor- und Nachteile. Der Vorteil ist, dass man in Übung bleibt, was das Schreiben angeht. Blogs sind schnell geschrieben. Und es geht leichter von der Hand, als dass man alle paar Wochen schreibt.
Der Nachteil ist, dass einem irgendwann die Themen ausgehen. Klar könnte ich über jeden Furz schreiben, der mir queer sitzt und mich an jeder öffentlichen Diskussion beteiligen, die nahezu täglich stattfinden. Man braucht dafür ja nur mal in die Twitter-Trends schauen, einmal am Tag.

Klar könnte ich mich über Leute aufregen, die den ganzen Tag nichts Besseres zu tun haben, als im Internet herumzupöbeln und damit selber zum Pöbler werden. Ich mecker ja auch gerne. Aber …
Ich suche mir meine Themen genau aus. Ich setze oft sehr viel Zeit ein, um zu recherchieren, zu prüfen und gute Argumente zu finden. Weil was bringt es zu pöbeln, wenn meine Argumentation nicht funktioniert. Dann könnte ich auch zum Schwurbler werden. Die brauchen keine Argumente und nur deren Meinungen sind richtig.

Ich habe schlichtweg keine Lust, mich jeden Tag aufzuregen oder mich in jedes Thema voreilig reinziehen zu lassen, ohne dass irgendwas spruchreif ist. Dieses »OMG SCHAUT MAL HIER« ist halt nicht immer der richtige Weg. Manchmal schon, meistens auch nicht.
Ich hab auch keine Lust auf Reaktionen zu meinen Inhalten zu reagieren, von denen es eine gab, zu der ich einfach nichts mehr sage. Wenn sogar fremde, ähnliche Argumente wie ich bringen, die jedoch ebenfalls an einer Mauer aus Sturheit und Rechthaberei abprallen, sehe ich keinen Bedarf, mich da noch weiter reinzusteigern.

Außerdem gibt es Themen, zu denen ich nichts sagen möchte, weil mir z. B. die Expertise fehlt. Generelles Grundwissen. Und bevor ich dumme Äußerungen von mir gebe, halte ich dann doch lieber das Maul. Und daran sollten sich sehr viele Menschen im Internet mal ein Beispiel nehmen.
Und die Aussage »Ich kenne xyz und bin abc« sorgt eher dafür, das gemachte Aussagen sich entweder widersprechen oder komplett an Wert verlieren. Denn es gibt Dinge, die machen einen nicht aus. Die Dinge, die einen ausmachen können, nimmt man selbst oft nicht wahr.

Mit anderen Worten: Mir sind viele Dinge in letzter Zeit (sehr sauer) aufgestoßen, aber um meinen Seelenfrieden, und den Seelenfrieden anderer, zu wahren, gehe ich einfach nicht auf jeden Scheiß ein. Dafür fehlt mir tatsächlich irgendwo auch die Zeit und der Nerv.
Allerdings möchte ich noch einen Rat mit auf dem Weg geben: Man sollte immer vorsichtig sein, welche Basis man für ein Thema heranzieht. Und auch, wen man damit direkt und indirekt angreift. Gewisse Dinge haben Konsequenzen. Manche mögen toll sein. Andere … eher nicht. So viel dazu.

Der Sketchtember

Ich will meine Motivation fürs Zeichnen etwas ausbauen. Vor allem, weil mir in der letzten Woche doch ein oder zwei gute Zeichnungen gelungen sind. Um ein wenig mehr Übung zu erhalten, möchte ich die erste Hälfte des letzten Drittels des 365-Projekts nutzen, um genau daran zu arbeiten.
Ich möchte einen Sketchtember machen, in dem ich jeden Tag eine Skizze zu einem Thema erstelle, ähnlich zu dem Inktober sollte den jemand kennen. Und daher brauche ich 31 Themen, für diese Skizzen. »Aber Gerry! Der September hat nur 30 Tage«. Dazu komme ich doch gleich dogger4Smart .

Diese Themen sind eigentlich nur Begriffe. Adjektive, Objekte, Verben … Es können alle möglichen Begriffe sein. Zum Beispiel »Fee, Fast Food, fliegen«. Ich möchte am Ende schauen können, ob ich mich durch tägliches Sketching verbessern kann, was Linienführung und so angeht.

Da ich mit Tinte nicht umgehen kann, und das Tintenzeichnen digital auch eine Kunst ist, werde ich nicht am Inktober teilnehmen, sondern meinen eigenen Colortober erfinden. Alle Skizzen vom Sketchtember werden im Oktober dann gelined und gezeichnet. Und da ich 3 von den 4 Oktoberwochen Urlaub habe, kann ich mir dafür sogar Zeit nehmen, was doch super ist.
Und genau dafür brauche ich halt 31 Begriffe. Es wird quasi ein neues Blogprojekt, denn ihr werdet, neben etwaig täglichen Aktivitäten, jeden Tag vom. 1. September bis zum 31. Oktober ein Bild bekommen.

Also: Schreibt mir eure Wortvorschläge in die Kommentare und ich mache bis zum 31. August ein Bild fertig, wo alle Themen aufgelistet sind. Außer das 31. Thema. Das lege ich selbst fest und ich hoffe, dass ich das so hinkriege, wie es mein Kopf mir zeigt. Das erfahrt ihr dann mit der Colortober Liste am 1. Oktober.

Bella sucht ein Zuhause

Die Liebe (Ich kenne sie leider noch nicht) Streamerin Sema_ (Unbezahlte Werbung) sucht ein neues Zuhause für eine junge Katzendame. Sie heißt Bella, ist 2-2,5 Jahre alt und braucht dringend ein neues Zuhause. Es handelt sich, wie der Name schon sagt, um eine Katze. Keinen Kater.
Der Vorbesitzer hat dieses schöne Tier einfach zurückgelassen und ist nun notdürftig untergebracht bei einem ihrer Zuschauer. Sie wurde komplett durchgecheckt, ist geimpft, gechippt und kastriert. Daher sucht sie auf Twitter und anderen Kanälen ein Zuhause für diese schöne Katzendame. Sie ist anfangs etwas schüchtern aber nach einer weile sehr lieb und zutraulich.
Bevorzugt sollte es sich um einen Haushalt handeln, der schon ein felines Wesen sein eigen nennt und vor allem Erfahrung mit der Haltung von Katzen hat. Der aktuelle Halter der hübschen Bella ist bereit, bis zu 5 Stunden (von Hamburg aus gesehen) zu fahren, wenn er der kleinen dadurch das Tierheim erspart.

Also wenn ihr Interesse habt, der kleinen ein warmes Zuhause zu geben, schreibt die liebe Sema_ bitte auf Twitter an und bekundet euer Interesse. Wir würden sie gerne nehmen. Aber uns fehlt es leider an Platz für den zweiten Katzenabort. Hier habt ihr noch zwei Bilder von ihr.

Das solls für heute gewesen sein. Ich wünsche euch einen schönen Tag.

Gerry

2 Kommentare zu „Gerry 365 #221: 09.08. – Nicht viel zu erzählen … mal wieder, Hilfe für September, Ein neues Zuhause für Bella“

  1. Manchmal ist es besser nicht auf Sachen zu reagieren oder sich darüber auszulassen, solange man trotzdem noch ein anderes Ventil dafür hat.
    Aber irgendwie gibt es ständig was neues, wo man sich am Liebsten den Kopf gegen die Wand hauen würde dogger4Rage

    Mhhh Stichwörter zum Zeichnen: dogger4Think
    Momentan fällt mir da ein
    *Stichworte wurden notiert*

    Süße Katze dogger4Hug

  2. Wenn ich nicht schon meine Jessi hätte, die mich liebevoll in den Wahnsinn treibt, hätte ich da sicher zugesagt bei der Miez. Aber für ‘ne zweite hätte ich hier gar keinen Platz, zumal Jessabelle sich auch nicht mehr mit Artgenossen verträgt (ist mit Artgenossen aufgewachsen, aber hatte irgendwann die Schnauze voll von ihnen). dogger4Shrug Aber die Katzendame dort auf den Bildern ist schon echt buteful und hat sicher auch einen tollen Charakter.

    Zum eigentlichen Thema: Wenn man selber nur gegen eine Wand redet, die nichts durchlässt und selber nur gegenreden kann ohne auf den Gegenüber einzugehen, sehe ich auch keinen Sinn darin, noch weiter auf die Diskussion einzugehen. Dann ist es ein Monolog, denn dann will sich einer nicht unterhalten, sondern nur seine Meinung kund tun und das Echo ignorieren. Und selbst ich Sturkopf weiß mittlerweile, andere Meinungen zu akzeptieren, die nicht meinen eigenen entsprechen oder ihnen gar widersprechen. Aber wie es so schön hieß bei TWEWY… Reibung, ne? #InsertJoshuaHere dogger4Sip Und bitte nicht “IN” Joshua, auch wenn er das gerne hätte. dogger4Hehe

    Sketchtember. dogger4Think Alles was mir gerade durch den Kopf geht, wäre größtenteils kitschig.
    *Stichworte wurden notiert* dogger4Smart

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