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Gerry 365 #119: 29.04. – Corona und Emotionalität

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Über ein Jahr sitzen wir in der Corona-Pandemie fest. Wischi-Waschi-Verordnungen bestimmen unser Leben. Leute bereichern sich an dem Verkauf von Masken, Schnelltests und Desinfektionsmitteln. Schwurbler versuchen uns weiß zu machen, das man die Menschheit auf 1 Milliarde reduzieren will. Das man uns chippen will … seufzt.
Viele von uns sind im Kopf schon ganz bekloppt. Mangelnde soziale Kontakte. Mangelnde Körpernähe. Und viele Menschen sind sehr, sehr emotional. Und das ist in der aktuellen Lage sehr, sehr gefährlich.

Nicht, dass mich die Situation nicht verrückt machen würde, aber ich glaube, ich bin zu pragmatisch um zu emotionale Bewertungen durchzuführen. Daher habe ich mit jemanden gesprochen, der durchaus sehr emotional ist. 1000 Mal emotionaler als ich auf jeden Fall. Was gar nicht so schwer ist dogger4Sip .
Ich verstehe jedwede Emotionalität aber, und das ist meine persönliche Meinung, sie hat auch sehr, sehr gefährliche Aspekte. Man hört auf, alle Faktoren zu betrachten, die für eine sachliche Diskussion notwendig sind.

Gerade das Thema Impfen ist sehr schwierig. Immer näher kommt die Impflawine. Immer mehr Leute in unseren Social Media Feeds, bekommen endlich ihre Impfung. Manchmal erweckt es den Eindruck »Aber es gibt noch Menschen die es viel nötiger brauchen«. Nein. Gibt es nicht.
Viele der geimpften, und ich habe mir in den letzten Wochen echt die Mühe gemacht, Leute mal anzusprechen, die ihren Impfstatus teilten. Viele davon gehören zu Risikogruppen. Und ÜBERRASCHUNG: Man sieht es ihnen nicht an. Sie reden auch nicht so gerne darüber und ich bin der Meinung, dass sie das auch nicht müssen.
Bevor ihr also anfangt zu meckern, dass es andere nötiger haben, hinterfragt erstmal für euch selbst, ob diese Leute zu einer gefährdeten Gruppe gehören könnten.

Zusätzlich wurde in Berlin z. B. der Astra Zeneca – Impfstoff für alle freigegeben. Dies führt natürlich auch dazu, dass Leute außerhalb der Risikogruppen geimpft werden. Ich weiß tatsächlich nicht, wie es in den anderen Bundesländern ist, aber da wird es früher oder später ähnlich sein.
Ich möchte eure Emotionen nicht runterspielen. Aber die Impfreihenfolge ist logisch vertretbar. Wir möchten alle Leute wiedersehen oder sogar kennenlernen (Ich möchte z. B. den total knuffigen Zwergbär endlich kennenlernen und endlich meinen Hati sehen). Aber aktuell geht das halt noch nicht, ohne die entsprechenden Regeln einzuhalten.

Das Impfen geht (zu) langsam und (zu un)stetig voran. Und irgendwann, waren wir alle dran. Aber wir dürfen uns nicht von negativen Emotionen runterziehen lassen. Das bringt uns nichts. Es ist wichtig, dass es Regeln gibt, um eine gewisse Ruhe zu bewahren.
Und wenn euch die Decke auf den Kopf fällt und wir uns kennen, kommt zu mir. Ich fang euch auf und versuche, euch zu helfen. Aber lasst euch nicht von schlechten Stimmungen einfangen. Sie kommen, greifen nach euch, doch ihr müsst ihnen ausweichen. Das ist anstrengend und kostet Kraft. Aber früher oder später haben wir es geschafft. Glaubt mir.
Haltet euch an die Verordnungen, bleibt entspannt und früher oder später haben wir das Schlimmste überstanden.

Ich wünsche euch einen schönen Tag.

Gerry

2 Kommentare zu „Gerry 365 #119: 29.04. – Corona und Emotionalität“

  1. Das letzte mal, dass ich nachgeschaut hab, galt die Freitabe des AstraZeneca Impfstoffs für Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Berlin und Bayern. Gut möglich dass weitere hinzu gekommen sind. Allerdings wird bei uns tatsächlich nur das verimpft, was übrig bleibt. Das heißt, diejenigen mit hoher Priorität kriegen ihres immernoch zuerst und alle anderen mit Terminvergabe nur dann, wenn die prioisierten Personen ihr Impfangebot ausgeschlagen haben. dogger4Sip

    Grundsätzlich hab ich mich zwar mit der Situation arrangiert, aber belastend ist es dennoch. Je länger es dauert, umso mehr nimmt auch meine geistige Gesundheit langsam ab, obwohl es hier bei uns gar nicht so schlimm ist (zum Glück). Mir geht es dabei gar nicht mal ums Maskentragen, die spür ich schon gar nicht mehr, fast wie meine Brille. Aber die geschlossenen Läden, Reisebeschränkungen und co zerren doch erheblich am Gemüt. Es gibt immernoch einige Dinge, die ich endlich mal tun (oder wieder tun) will und das geht nicht solange Corona um die Ecke lauert. dogger4Shrug

    Größtenteils hab ich mich ja erst mit Streaming beschäftigt, dann mit Freunden gezockt und mit Rudel/Familie, dann wieder allein beschäftigt. Es ist halt einfach so, dass mich das alles irgendwann nicht mehr zufrieden stellt, wenn ich dafür andere Dinge nicht haben kann. Und dann krieg auch ich irgendwann ein Gefühl der Stagnation. dogger4NotSure

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