NOAH

Genre:
Drama
Erstveröffentlichung:
2014
Regie:
Darren Aronofsky
Normalerweise gehen mir alle biblischen Geschichten am Allerwertesten vorbei. Bis auf zwei Ausnahmen: Die 10 Gebote (aus dem Jahre 1956) und NOAH.
Das Interesse wurde durch die Besetzung bei mir geweckt. Russel Crowe, Anthony Hopkins, Jennifer Connelly und auch Emma Watson waren für mich ein Grund mir das (von mir mit Vorurteilen übersäten) Elend einmal anzuschauen. Und ich wurde enttäuscht.
Es war kein Elend. Im Gegenteil. Ich war mehr als nur begeistert. Ich werde heute nur auf das eingehen, was mich an dem Film so begeistert hat oder ich zu kritisieren habe. Der Inhalt dürfte wohl offensichtlich sein für jeden Halbwegs gebildeten Menschen.
Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Bei den schauspielerischen Leistungen? Dem Bild-gewaltigen Spektakel? Der Handlung an sich bzw. dessen Ablauf? Ich weiß es einfach nicht.
Der Film hat mich in jeden Fall stark beeindruckt. Mit viel Liebe zum Detail wurden die Szenarien gestaltet und mit epischer Musik untermalt.
Übergänge zwischen göttlicher Botschaft und “Realität” wurden wunderbar gestaltet und waren teilweise sehr überraschend.
Die Eigenkreation der gefallenen Engel fand ich fantastisch. Die Gestaltung war ungewohnt und dennoch sehr faszinierend. Die Bewegungen waren flüssig und die Engel selbst hatten sogar eine Art Persönlichkeit. Besonders der Kampf gegen die Menschenmasse hat gezeigt, wie sehr man Grafisch mit den Muskeln spielen kann.
Die schauspielerischen Leistungen aller Akteure waren in meinen Augen brillant. Und haben mich von Anfang bis Ende überzeugt.
Auf alle dem Positiven hab ich natürlich auch was zu Meckern. Aber nur ganz wenig. Es gab hier und da kleine Unstimmigkeiten mit der Vorlage, welche jedoch dem Film nicht abträglich waren und ihn auf eine neue Ebene schob. Oder doch hob? Dies muss jeder für sich selbst Entscheiden.
FAZIT:
Ich hab oben bereits so extrem gelobhudelt, dass eigentlich der ganze Text ein Fazit ist. Aufgrund einiger Unstimmigkeiten muss ich dennoch einen halben Teller selbst essen.
Ich gebe diesem fantastischen Filmerlebnis 4,5 von 5 möglichen Bolognese-Tellern und folgende Bezeichnung:

Ein muss für Filmfans.
Auch für ungläubige.

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