Gerry 365 #22: 22.1. – Aufatmen, was zum Nachdenken, das Wochenende

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Gute Nachrichten meine lieben Welpen. Rick hat sich gestern bei mir gemeldet. Es geht ihm, den Umständen entsprechend, gut. Weitere Details gebe ich natürlich nicht weiter. Denn das ist vertraulich. Aber an dieser Stelle schicke ich ihm ganz viel Kekse und Liebe.
Arbeit war gestern noch etwas anstrengend. Viel zu tun. Zu wenig Hände und heute wird es nicht besser. Man rotiert. Wir sollen uns zwar nicht so nen Druck machen, aber man macht sich trotzdem welchen. Gerade wenn Kollegen frei haben. Und nein, ich missgönne ihnen das nicht. Im Gegenteil. Alle von uns haben ihre freie Zeit redlich verdient.
Die Nacht habe ich sehr schlecht geschlafen. Kopfkarrussell. Unzählige Gedanken über allen möglichen Scheiß. Ich lag um drei noch wach im Bett und bin dann erst irgendwann eingeschlafen.

Was zum Nachdenken

Ich möchte heute einmal ein wenig mehr auf das „Warum?“ eingehen. Warum schreibe ich, wie ich schreibe. Und auch eine Bitte nach außen bringen, zu meinen Inhalten.

Gerade in den letzten Wochen wurde mir häufig mitgeteilt, dass man nicht versteht, warum ich teilweise so aggressiv schreibe. Und da ich es langsam Leid bin, es einzeln zu erklären, werde ich das an dieser Stelle einfach mal in aller … notwendiger … Ausführlichkeit tun. dogger4Shrug
Ich habe lange Zeit Dinge angesprochen, wenn ich sie für „nicht richtig“ erachtet habe. Innerhalb von Gruppierungen. Einzelpersonen. Sachlich ohne harte Worte. Freundlich oder neutral. Konstruktiv.

Das Problem an Freundlichkeit → Niemand nimmt einen Ernst. Weil so schlimm kann es ja nicht sein (Dazu komme ich gleich noch einmal zu sprechen).
Neutralität hat auch seine Probleme → die Leute unterstellen einem Neid und Missgunst. Das Konstruktive wird nicht gesehen.
Und nun das Problem der Negativität → die, die es ernst nehmen müssten, nehmen es nicht ernst und spielen es herunter. Sie kritisieren fehlende „Konstruktivität“. Und je öfter man es macht, umso mehr fühlen sich die Leute genervt.

Die meisten meiner Leser verstehen, worauf ich immer hinaus möchte. Was ich kritisiere oder verbessern möchte. Sie verstehen wo Dinge im Argen liegen. Oder sind meist selbst betroffen von diesen Dingen. Ja. Das tun sie. Ich bekomme genügend Feedback darüber. (Danke übrigens dafür dogger4UwU )
Da dieses Feedback aber zum größten Teil über private Kanäle kommt, kommt von vielen meiner Gegensprecher immer das Argument „So schlimm kann es ja nicht sein“.

Die Holzhammermethode ist wichtig geworden, um Aufmerksamkeit zu erregen. Natürlich könnte ich auch Ansätze für Verbesserung vorschlagen. Aber obliegt es nicht eigentlich der Community gemeinsam ein Verhalten zu erarbeiten, was das widerspiegelt, was die Community behauptet sein zu wollen?
Und nein, ich spiele jetzt nicht unbedingt auf die PuppyPride-Gruppierung an. Es ist ein generelles Problem. Wir haben ja letztens erst gemerkt, dass Leute innerhalb der Pupplay- bzw. Dogplay-Community Wasser predigen, aber Wein saufen. Also sagen „Wir sind offen und Tolerant“ aber negative Reden über speziellen Gruppen schwingen. Oder Leute, die versuchen Terror zu verursachen. Und diese Menschen sind auch die, die gerne gegen mich bashen.

Ich frage mich immer, ob diese Menschen die diese Sprüche immer Klopfen wie „Das ist ja alles nicht so schlimm.“ Oder „Der hat doch keine Ahnung“ oder auch sehr gerne „Das saugt er sich aus den Fingern“, die Blogs wirklich lesen und auch nur eine Sekunde darin Investieren, den Kontext zu verstehen.

Und nun kommen wir zum Teil, des Nachdenkens.

Viele von euch kriegen gar nicht mit, was ich kritisiere. Oder es passiert in eurem Umfeld nicht. Oder … Auch eine sehr beliebte Möglichkeit, ihr ignoriert es. Was man ignoriert, existiert nicht. Aber vielleicht, nur vielleicht, solltet ihr versuchen, den Kern zu verstehen.
Ich schreibe nicht über Dinge, die ich mir ausdenke. Ich schreibe über gesellschaftliche Probleme, die sich sehr gut auch in der Community (egal welcher) widerspiegeln. Ich schreibe über Dinge, zu denen mir auch genug Fakten vorliegen, dass sie auch passiert sein könnten.

Ich halte aber auch Dinge zurück, wenn ich denke, dass sie zu heikel sein könnten. Denn ich will keine Leben zerstören. Ich will, dass Leute ggf. ihre Fehler einsehen und nachvollziehen können, was sie falsch gemacht haben können. Gerade in persönlichen Gesprächen gelingt mir das ganz gut. Aber ich kann nicht mit jedem Mitglied einer Community reden. Das geht nicht. Das ist logistisch gar nicht möglich.
Aber ich denke, dass ich auf einem guten Weg bin. Mein Rudel und ich, haben vielen Menschen geholfen. Wir haben auch Leuten geholfen, aufzustehen, wenn sie etwas mitbekommen und somit auch über Ecken Menschen geholfen.

Mein Appell an euch: Bevor ihr sagt, dass ich keine Ahnung hätte oder ich euch auf die Nerven gehe, versucht doch bitte einmal den Kern zu hinterfragen. Warum schreibe ich sowas? Was könnte der Grund gewesen sein? Und noch besser: „Was kann ICH tun, damit sowas nicht vorkommt?“.
Und wie ich seit Äonen predige: Ihr könnt jeder Zeit auf mich zukommen, es sei denn, ich habe euch geblockt, um mit mir zu reden. Die Blogs zu hinterfragen. Es ist euch sogar erlaubt zu fragen, wann so etwas passiert ist. Allerdings werde ich keine Namen oder Ähnliches preisgeben.

TL;DR
Ich schreibe, wie ich schreibe, weil ich auf Missstände aufmerksam machen will. Ich will, dass ihr darüber nachdenkt, wo die Probleme in der Community liegen. Ihr sollt keine Hexenjagd veranstalten. Aber ihr sollt achtsamer werden. Mit euch selbst, eurem Handeln und mit eurem Umfeld.
Ich möchte schlichtweg, dass ihr versteht, dass die Probleme die ich anspreche, real sind. Sie existieren. Und die meisten davon passieren jeden Tag. Überall. Und keiner will es sehen.

Natürlich werden Leute jetzt wieder „Bla bla“ von sich geben, „Der macht sich nur wichtig“ oder „Das ist Bullshit“. Ja ihr könnt so denken, aber bitte behaltet das für euch.

Wochenende

Am Wochenende ist Ausruhen angesagt. Die letzten zwei Wochen waren auf vielen Ebenen sehr anstrengend. Ich werde vermutlich die meiste Zeit mit Zocken oder auf der Couch schimmeln, bis man mich von ihr herausschneiden muss.
Ich werde auch die Blogs am Wochenende kurz halten. Generell möchte ich einfach meine Ruhe haben, um wieder kraft zu tanken und dann mit neuem Elan in die neue Woche zu kommen.

Ich denke, ich schließe meinen Blog an dieser Stelle einfach mal und wünsche euch einen schönen Tag.

Gerry

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3 Kommentare für “Gerry 365 #22: 22.1. – Aufatmen, was zum Nachdenken, das Wochenende” Freigegebene Kommentare entsprechen nicht der Meinung des Blogautors! Der Autor behält sich das Recht vor, Kommentare, die gegen die guten Sitten verstoßen, zurückzuhalten.

  1. Auch hier nochmal. Rick life matters. Wir sind für dich da, wann immer du dafür bereit bist. dogger4Hug

    Zu dem Thema Nachdenken hast ja eigentlich schon alles gesagt, was mir durch den Kopf ging beim Lesen. „Wenn man nichts Nettes zu sagen hat, soll man den Mund halten“ und „Wer keine Ahnung hat, soll die Fresse halten“ sind zusammen gefasst, glaube ich, wirklich die Mentalität deiner Nicht-Leser. Und nein, ich glaube nicht, dass die Leute, die dir weniger bis gar kein positives Feedback geben, wirklich mitlesen. Ich meine, Wibke hat es auch nicht geschafft. Aber davon mal ab… dogger4Hehe

    Wochenende war für mich immer schon eine Zeit der Ruhe. Das ist auch ein Grund, warum ich niemals wieder am Wochenende arbeiten würde, nicht für alles Geld der Welt. Den Spaß hatte ich ja im Zivildienst schon. Wenn man keine Tage am Ende der Woche hat, wo man einfach ausspannen kann, geht man irgendwann einfach nur noch kaputt. In dem Sinne. Leg die Füße hoch dogger4UwU und gönn dir eine Pause. Ich denke dafür hat jeder Verständnis, besonders nach den letzten im Blog lesbaren Ereignissen. dogger4Luv

  2. dogger4Hi Liebster Gerry dogger4Luv

    Ich finde es gut das du es für alle nochmal erklärst warum du die Dinge so tust wie du sie tust. Und wie man in deinen letzten Beiträgen und Unterhaltungen mit „Erzfeinden“ dogger4Hehe gesehen hat, meinst du das was du bislang geschrieben hast ernst, zum wohle der Community. Das sollten sich alle mal bewusst machen.

    Ich hab Kopfaua deswegen Heute so wenige Stickern.

    Passt auf euch auf und passt auf einander auf. dogger4Hug

    LG Suri dogger4Derp

  3. Schön das du dich dazu noch mal äußerst „warum du es so schreibst wie du es schreibst“. dogger4UwU

    Alles in nett zu schreiben bringt halt nichts und bei manchen hilft auch der Holzhammer nicht mehr. dogger4Rage

    Mach einfach weiter so und genieße jetzt dein Wochenende, denn Pausen und Erholung sind wichtig dogger4Comfy

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