Gerry 365 #157: 06.06. – Wie Kontaktformulare funktionieren … oder auch nicht

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Stellt euch vor, ihr betreibt eine Seite. Nicht kommerziell. Ihr habt keinen Nutzen davon, Daten zu sammeln oder zu verkaufen. Ihr bietet diverse Möglichkeiten der Kontaktaufnahme an. Telegram. Facebook. Ein Kontaktformular.
Bei dem Kontaktformular zieht ihr Bedenken bzgl. des Datenschutzes sogar mit ein und schreibt sowas rein wie: »Deine Daten werden nur für dein Anliegen gespeichert. Nachdem dieses geklärt wurde, werden deine Daten wieder gelöscht. Restlos.« Und dann. Eines Tages passiert es: Das Formular wird benutzt. dogger4OMG

So ging es mir heute Morgen. Ich habe eine Email bekommen mit sehr vielen Fragen. Vor allem zum Thema Petplay. Vermutlich wurde mein Blog mit einer Petplayinformationsseite verwechselt. Das bin ich ja nun wirklich nicht. Aber darum geht es mir nicht.
In der E-Mail wurde recht vorwurfsvoll gefragt, warum man denn einen Namen und eine E-Mail-Adresse angeben muss. Und ob man dann mit Systemmails zugebombt wird.

Wie eingangs schon angedeutet, habe ich oben zitierten Satz unter den Absendeknopf zu stehen. Also dass diese Daten wieder gelöscht werden, sobald das entsprechende Anliegen erledigt ist. Für die Zusendung von Systemmails (in dem Sinne vermutliche Newsletter) benötigt ein Seitenbetreiber die explizite Erlaubnis des E-Mail-Adressen-Besitzers. Da ich keine Newsletter-Funktion anbiete, erübrigt sich das.
Zusätzlich gehe ich davon aus, dass wenn man mir eine Frage über das Kontaktformular stellt, dass man dann auch eine Antwort möchte. Und höchstwahrscheinlich auch im privaten Rahmen, wenn die Kategorie »Gerrys Welpen« nicht ausgewählt wurde.

Und jetzt stellen wir uns mal eine Frage: Wie soll ein Seitenbetreiber antworten, wenn die E-Mail-Adresse, die hinterlegt wird, nicht existiert? Wie soll ich so Rückfragen stellen? Gar nicht! So einfach ist das.
Auch der Absender der heutigen E-Mail bekommt keine direkte Antwort und wird sich weiter mit Google begnügen müssen.

Versteht mich nicht falsch: Ich kann die Bedenken bzgl. der Daten nachvollziehen. Bei mir werden aber generell keine personenbezogenen Daten gespeichert. Selbst die in den Kommentaren hinterlegten Daten werden von mir nicht verwendet. Man muss dennoch eine E-Mail-Adresse angeben, als Sicherheitsmerkmal. Das sind Daten, die müssen abgefragt werden. Aber noch nie hat jemand ungefragt eine E-Mail von mir bekommen.
Wenn ihr aber jemanden nicht vertraut, was euer gutes Recht ist, versucht bitte nicht, ein Kontaktformular zu benutzen. Denn wenn man euch nicht antworten kann, verschwendet ihr nicht nur die Zeit des Seitenbetreibers, sondern auch eure Zeit.

Also wenn ihr mein Kontaktformular verwendet, gebt bitte unbedingt eine E-Mail-Adresse an, die auch funktioniert. Nur so kann ich Rückfragen stellen und eure Fragen beantworten. Ich habe kein Interesse daran, eure Emailadressen oder Namen an Dritte weiterzugeben. Ich verdiene auch kein Geld mit euren Daten. Und außerhalb der Gerrys-Welpen-Kategorie werden eure geschriebenen, insbesondere Persönliche, E-Mails nicht weitergegeben.

Wie es mir geht? Kann ich nicht sagen. Außer, dass ich Müde bin und mir warm ist, ist der Rest verschwommen und undefinierbar.

Ich wünsche euch einen schönen Sonntag.

Euer Gerry

5 Kommentare zu „Gerry 365 #157: 06.06. – Wie Kontaktformulare funktionieren … oder auch nicht“

  1. dogger4Hi Liebster Gerry dogger4Luv

    kann solche nachfragen auch nicht wirklich verstehen. Das sind personen die sich nicht wirklich mit dem Internet und Regelungen beschäftigen.

    Aber apropos weitergeben:
    Kannst du Zino n lieben Gruß ausrichten? dogger4UwU dogger4Hehe

    dogger4Derp

    der Suri dogger4Comfy

  2. Also ich muss ja sagen, dass du wirklich souverän damit umgehst. Ich kann aus erster Hand bestätigen, dass du die Daten sehr vertraulich behandelst. Wirklich ein großes Lob. dogger4Sip dogger4Sip dogger4Sip dogger4Sip dogger4Nom dogger4Nom dogger4Butt

  3. Mhhh…. Sicherheit?…. mir wurde mitgeteilt, bzw. zu Ohren gelegt – man sollte nie seine reale email-Adresse mitteilen, weil dann bekommt man noch mehr Spam und wird mit unnützen emails zugemüllt.

    Habe heute selbst eine Info darüber erhalten, das Strato AS 6724 mit über 166.000 IP-Adressen bei uceprotect.net auf der Blacklist steht (Level 3). Wo beginnt also Vorsicht und Sicherheit und wo nicht?

    Einfach auf http://www.uceprotect.net/de/rblcheck.php z. B. die IP-Adresse **IP Adresse entfernt** abfragen und selbst sehen….

    Liebe Grüße UDog

    1. Dann erstell dir doch eine sog. Spam-Email? Also irgendeine Email die du da benutzt, wo du dir nicht sicher bist, ob die Daten gut behandelt werden. Ich hab so eine. Seit 20 Jahren und die benutze ich da, wo ich mir Sorgen mache. Wie z. B. Webseiten von Spielen. Es ist wichtig sich Gedanken zu machen, keine Frage. Aber wenn man Kontakt haben will, muss man zwangsweise eine Emailadresse wählen, auf die man auch eine Antwort bekommen möchte. Z. B. bei meinem Welpen-Projekt ist das wichtig, weil ich oft viel nachhaken und nachfragen muss. Und wenn ich da ne Wall of Text schreibe, und dann den Mailer Demon (oder wie der heißt) bekomme, weil die Email falsch war, ist das einfach nur Ärgerlich und zeitraubend.

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