Eine »Ära« endet und was Neues wird beginnen

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Eigentlich wollte ich diesen Blog erst so im Juni veröffentlichen. Allerdings war mein ursprünglicher Plan auch ein anderer. Aber ich habe für mich das Bedürfnis, dass zu beschleunigen.
Ich habe eine Entscheidung getroffen. Eine Entscheidung basierend auf Erfahrungen, die ich die letzten viereinhalb Jahre gemacht habe. Sowohl die positiven, als auch die negativen Erfahrungen habe ich in die Waagschale gelegt und am Ende war die Negativ-Seite so schwer, dass ich das nicht mehr tragen möchte.

Ich habe sehr lange gekämpft. Ich habe auch unendlich viele Gespräche geführt mit Leuten, die das Gleiche machen wie ich. Streamen. Beginner. Kleine Streamer wie ich, aber auch etwas größere.
Ich habe auch viel beobachtet. Besonders Leute die immer wieder behaupten, dass sie aus Spaß streamen und nicht wegen den Zahlen. Aber dazu komme ich später noch … wenn ich es nicht wieder vergesse.

Die ersten Zweifel

Laut Twitchtracker, hatte ich meinen ersten Stream am 11.11.2017. Ich hatte Spaß. Und es war besonders numerisch sehr toll, anzusehen, dass alles am Wachsen war. Im Laufe der Zeit war es erstmal gut, wie es war.
Aber ich verlor auf die Dauer die Intention und entwickelte mich immer und immer wieder neu. Ich habe mich vielen Zwängen ergeben wie Hypecontent, Cam und so weiter und so fort.

Ich fühlte mich zunehmend unwohl und entschied, mein eigenes Ding zu machen. Spiele die mich interessieren, keine Cam und sowas. Und ja es half etwas. Allerdings … bin ich ein sehr numerischer Mensch. Stimmen die Zahlen nicht, bin ich nicht zufrieden.
Also probierte man Neues aus. Immer und immer wieder. Am Ende blieb es bei einem … MEH in meinem Kopf.

Seit zwei Jahren rede ich mir ein, dass es besser wird. Es wird besser. Die Zahlen werden besser. Und ich rede hier lediglich von aktiven Zuschauern und Chattern. Partner sein war nie mein Ziel und auch nicht 100 Aktive Zuschauer auf einmal zu haben die auch alle noch schreiben.
Wurde es nicht. Und ich hab mich der Illusion trotzdem hingegeben. Auch mit dem Gedanken »Zahlen sind ja nicht so wichtig« hab ich es versucht. Aber du kannst einen Kopf nichts einreden, was er selber nicht vertritt.

Ich habe in den letzten Wochen auch einige Gespräche geführt. Viele kleine Streamer sehen kaum noch Sinn darin zu streamen. Alleine aus dem Grund, da man überhaupt kein land mehr sieht. Durch die Corona Pandemie haben so viele Leute angefangen zu streamen, dass es gar nicht mehr genug Zuschauer gibt, die sich zu den Leuten verteilen.
Oft kamen die neuen Streamer aus bestehenden Communitys und oft kam es auch vor, dass sie ein Teil der Zuschauerschaft durch unterbewusste Werbung mitgenommen hat (Betrifft jetzt nicht mich direkt, aber es kam vor).

So wurden aus mittleren Streamern schnell auch wieder kleine Streamer. Es haben viele nach und nach aufgegeben. Und auch kleine Streamer, die schon vor der Pandemie gestreamt haben, haben viele, einer nach dem anderen, das Handtuch geworfen oder sie waren plötzlich einfach nicht mehr da.
Die Entwicklung, dass neue Streamer kommen, ist natürlich durchaus positiv. Aber am Ende schauen viele traurig drein, weil dadurch gute und wirklich interessante Streamer, dadurch irgendwann unter- und / oder weggehen.

Zahlen sind nicht so wichtig

Auch das habe ich in den letzten Jahren so oft gelesen und gehört, dass mir die Augen und Ohren bluteten. Einige von denen, die diese Aussage getätigt haben, habe ich im Auge behalten und scheinbar haben sie sich selbst belogen.
Viele von ihnen streamen inzwischen nicht mehr. Von einigen weiß ich, dass sie aufgehört haben, weil keine Zuschauer mehr da waren.

Andere, die wirklich speziellen Content gemacht haben, streamen inzwischen das, was die Masse anzieht. Und deren Zuschauerschaft hat sich dadurch vervielfacht. Zufall? Ich glaube nicht.
Die meisten, die o. g. Aussage getätigt haben, sind entweder wieder weg vom Fenster oder haben sich von ihrem interessanten und speziellen Content abgewandt und sind auf den Mainstream gewechselt.

Daher kann und werde ich diese Aussage einfach nicht mehr ernst nehmen können. Weil am Ende, sind es doch die Zahlen, die zu gewissen Entscheidungen beitragen. Und es gibt tatsächlich noch einen beweis dafür, dass vielen die Zahlen wichtiger sind, als sie öffentlich zugeben würden.

Die Streamer Bubble auf Twitter

Ich bin seit einiger Zeit wieder in dieser Bubble unterwegs. Nicht unbedingt, um zu wachsen. Die meisten von ihnen (bis auf denen, denen ich Folge) sind mir eh zu cringy oder haben Einstellungen, die sich nicht mit meiner decken. Aber um mal Dinge zu verfolgen.
Ich bin nach 3 Monaten Affiliate geworden. Natürlich habe ich mich irgendwo gefreut. Aber heute wird das richtig groß zelebriert. Und sind wir mal realistisch: Affiliate zu werden ist nicht wirklich schwer. Die meisten könnten das, wenn sie gut sind und Ausdauer haben, innerhalb des ersten Monats schaffen.

Es wird sich gegenseitig beweihräuchert, wie toll man doch ist. Auch die täglichen Twitterempfehlungen für Streamer sind immer wieder lustig. »Hier schaut mal bei xyz vorbei« z. B. . Natürlich ist gegenseitiger Support toll, aber ich stelle diesen jetzt trotzdem mal in Frage:

Stell dir vor, jemand empfiehlt dich und ein Zuschauer kommt öfter mal vorbei. Aber derjenige, der dich empfiehlt, lässt sich nie blicken. Was bleibt am Ende von dieser Empfehlung? Ein Zuschauer, der sich fragt, ob du wirklich so empfehlenswert bist.
Auch toll sind diese »Hier eine Liste der Empfehlungen: name1, name2, name3, name4, name5, name6, name7, name8«

Die scrolle ich rigoros weiter. Keiner, wirklich keiner (vermute ich zumindest) klickt sich durch x Namen und folgt diesen auch sofort. Das kann ich mir nicht vorstellen. Also wirklich so gar nicht.
Es hat zu frühen Zeiten von Twitter schon nicht geklappt, so gut Follower zu generieren. Und viele regen sich auch darüber auf, dass die Leute das immer wieder so machen.

Am Ende ist diese Bubble eine, mit der ich mich nicht sonderlich wohlfühle, da ich den Eindruck habe, dass es so ein »Wir haben uns alle Lieb« ding ist und im Endeffekt, konkurriert man doch untereinander.
Aber es gibt eine Gruppe an Streamern, die ich besonders schlimm finde.

Den Geholfenen

Im Laufe der Jahre habe ich vielen geholfen, mit dem Streamen zu beginnen. Besonders in der Corona Pandemie. Ich habe auch viele meiner Viewer dabei unterstützt. Und das ist gut und wichtig.
Was jedoch meines Erachtens nicht gut ist: Man setzt teilweise Stunden für diese Person ein, um ihr oder ihm zu helfen. Ist immer ansprechbar und verlangt auch nix dafür. Und irgendwann ist man auch fertig.

Und dann? Ja was dann? Man sieht diese Person im eigenen Stream nahezu gar nicht oder nie wieder. Und wenn man mal wagen sollte, nach zu fragen, bekommt man Antworten wie »Dein Content spricht mich nicht mehr an« (Anmerkung: Sie streamen ähnlichen oder sogar gleichen Content), »Ich streame doch jetzt selbst« (Anmerkung: Ja. Dank der Hilfe derer, die dir geholfen haben.), oder gar keine Antwort, weil sie schnell wesentlich größer wurden als man selbst und man ist nur noch, wie habe ich heute auf Twitter gelesen? Ach ja, »Abstauber«.

Also habe ich irgendwann aufgehört, Leuten Aktiv zu helfen. Weil am Ende habe ich nur die Nachteile davon. Die meisten halten sich auf einmal für wichtig oder für was Besseres und das ist unangenehm. Für mich und auch für viele andere, denen es ähnlich ergangen ist.

Beef in der Community

Auch bin ich Streamern begegnet, die sehr seltsam mit Beef innerhalb ihrer Communiys eingehen. Aus Neutralitätsgründen benutze ich nur das Maskulinum (der Streamer) auch wenn weibliche Streamer involviert waren.
Ein Streamer z. B. hat mich mal in seinem Stream schlecht gemacht, vor der Community. Das andere dagegen geredet haben, war in dem Moment egal.

In einer anderen Community gab es eine Person, die mit ihrem Verhalten dafür gesorgt hat, dass viele Stammzuschauer, mit denen man sich anfreundete, den Stream verlassen haben. Auch ich.
Der Witz: Der Streamer geht immer noch davon aus, dass es ein persönlicher Beef zwischen mir und diesem Mitglied der Community geht. Dabei war das viel größer und der Streamer hats bis heute nicht gerafft.

Und dann gibt es einen »Zahlen sind nicht so wichtig (aber in der Info steht dass man Partner werden will)«-Streamer dessen Mods belanglose Sätze Purgen und dem Streamer ist es egal. Selbst auf Kritik wird es abgetan als »Ist ja alles nicht so schlimm«.

Und zu guter Letzt die »Dein Content ist mein Content«-Streamer, die ich wirklich gefressen habe. Ich mag keine Reactions. Das sollte allgemeinhin bekannt sein. Aber viele Streamer, auch neue und kleine Streamer, nutzen den Content von Youtubern, Reportagen, Musikern, Schauspielern und Streamern (u.v.m.), um eigenen Content zu erschaffen.
Und wer aufgepasst hat weiß, dass reaction-Content zahlen in die höhe schnellen lässt. Aber mit was für eine Arbeit? Eine Arbeit die von anderen, meist mühevoll, geleistet wurde für den schnellen Schub in der eigenen »Karriere«. Und ich hoffe, dass die Zuschauer das irgendwann begreifen.

Ich mag die Streaming-Welt nicht mehr so, wie ich sie kennengelernt habe. Das war auch der Grund, warum ich in den letzten Wochen nur sehr, sehr sporadisch Streams geschaut habe. Ich war kaum noch irgendwo zu finden. Warum?
Ich wollte das alles mit etwas Abstand für mich einmal überdenken. Und dann erst meine Worte niederschreiben.

Gewinn vs. Verlust

Auch ein Punkt der zeigt, dass zahlen doch wichtig sind, zeigt der Affiliate Status, Wunschlisten (i. d. R. Amazon und Steam) und Spendenbuttons. Gerade die, die sagen auf Zahlen kommt es nicht an, haben genau das drin. Mind. Eines davon. Auch ich hatte das. Von Anfang an quasi. Habe ich auch keinen Hehl drum gemacht.
Denn als ich angefangen habe, lief es finanziell bei mir sehr mies und ich konnte mir nicht neues Equipment oder Spiele leisten.
Und im Laufe der Zeit kam auch einiges zusammen. Nur ist am Ende, wenn man die Jahre zusammenfasst, ein größeres Minus entstanden, als ein Plus. Es gab z. B. fast kein Spendenziel, wo der wirkliche Betrag drin stand oder es eigentlich nicht erreicht wurde. Wie gesagt: FAST.

Außerhalb von Spendenzielen, gab es lediglich Subs. Vielleicht auch Bits. Letzteres aber eher selten. Und sind wir ehrlich: Am Ende bleibt von den beiden Dingen nicht viel, was beim Streamer ankommt.
Und wenn man versucht, mit der Technik und der Spielrotation mitzuhalten, läuft man schnell Gefahr, in finanzielle Schwierigkeiten zu kommen, wenn man nicht unbedingt Free MMOs spielt. Auch das ist ein Punkt, den viele nicht beachten.

Umso faszinierter war ich im Laufe der Zeit, als Streamer (Neulinge meistens) sagten, sie hätten kein Geld, aber mit den Top Games immer wieder aufwarteten. Fand ich sehr …. faszinierend. Oder plötzlich Preisgeld Turniere anbieten. Das ist sehr … seltsam und führt mich direkt zum nächsten Punkt.
Die Streamer, die sich zum Affiliate anmelden, aber weder ihre Steuer machen, noch darüber nachdenken, ein Gewerbe anzumelden. Und das auch noch gut und vor allem unwichtig finden. Damit möchte ich ehrlich gesagt nichts zu tun haben.

Und die Lurker

In den letzten Jahren ist es Mode geworden Lurker schon fast zu verehren. Bloß nicht ansprechen (was natürlich okay ist, weil es auch Ängste triggern kann). Aber wie hilfreich sind Lurker wirklich?
Ich habe ein Blutzirkulationsorgan für Lurker, aber am Ende …. bringen sie dem aktiven Stream nix. Denn was bringen mir dauerhafte 10 Lurker, wenn der Chat 0,2 Nachrichten die Minute aufweist? Für die Statistik sind Lurker nicht schlecht. Für den Chat … naja auch nicht. Aber förderlich ist es auch nicht.

In den letzten Wochen habe ich Twitter dahingehend auch mal beobachtet und die Gemeinde ist da sehr gespalten. Viele sehen das so wie ich. Viele aber auch nicht und das ist okay.
Aus meiner Warte kann ich nur sagen, dass mir Lurker eher ein nicht so gutes Gefühl gegeben haben, wenn keiner, also wirklich keiner, geschrieben hat. Es lässt einen auch ein wenig zweifeln. Denn sind wir ehrlich: Wenn ich nur »lurken« will, dann schau ich youtube. Da brauch ich keinen Twitch-Stream öffnen.
Auch das in den Stream kommen und „Hallo aber ich bin im Lurk“ ist nicht immer ein angenehmes Gefühl. Und hier muss ich zu meiner Schande gestehen, dass auch ich so einer bin, was aber primär daran liegt, dass ich meistens Streams gehört/geschaut habe, während ich arbeitete. Und dann hab ich trotzdem versucht, ab und zu mal ein paar mehr oder weniger Worte zu schreiben.
Aber generell gab mir dieser Satz das Gefühl, dass mein Inhalt und ich nicht wirklich interessant genug sind, um sich dem wenigstens 10 Minuten zu widmen.

Ja. Das sind so alles Punkte, die mich im Laufe der Zeit gestört haben und ja in dem bisherigen Blog stecken viele Jahre Frust die nun mal rausgelassen werden müssen.

Was soll das alles nun?

Ach ja. Warum ich das hier eigentlich schreibe. Ich habe mich dazu entschieden, das Streaming als »DogGerry« und entsprechenden Gaming Content, endgültig aufzugeben. Was bedeutet das im Genauen?

Ich werde nach dem letzten Stream, der am 25.06.2022 stattfinden wird, den Kanal Resetten. Die Emotes werden komplett rausgenommen und in Discord eingefügt. Der Blog und der Discord werden weiterhin bestehen bleiben.
Der Kanal wird von den Followern auf 0 zurückgesetzt und das ganze Konzept umgestellt. Denn ich werde wieder dahingehen, wo ich das Gefühl hatte Menschen zu bewegen und ihnen zu helfen, was mir damals sehr viel Zufriedenheit für mich selbst auch eingebracht hat.

Ich werde mein Kartenlegen, Traumdeuten und die Lebensberatung wieder aufnehmen und auch den Kanal dementsprechend umgestalten. Wer das verfolgen möchte, muss mir dann neu Folgen und ich weiß, dass ich mit diesem Content nie die Followerzahl erreichen werde, die ich jetzt aktuell habe und das wird okay sein.
»Was ist mit dem Podcast?« Ehrlich gesagt weiß ich das noch nicht. Aber vermutlich, zumindest ist das meine aktuelle Idee, wird der Podcast nur noch auf Youtube live ausgestrahlt, da ich mit dem Twitchkanal weg von der Figur »DogGerry« möchte. Auch der Merch-Store wird dann geschlossen. Der letzte Podcast auf Twitch findet ebenfalls am 25.06.22 statt und wird direkt an den Abschiedsstream angeschlossen.

Zusätzlich wird die Möglichkeit Bits und Subs zu erwerben bzw. zu verwenden, zum 25.05.2022 abgeschaltet. Damit wird ein genereller Cut zwischen DogGerry, und dem „neuen“ Kanal geschaffen.

Der Discordserver wird auch leicht verändert. Die zwei Hauptbereiche werden dann »DogGerry« und die Lebensberatung sein. Und es wird eine Möglichkeit geben, dass man sich auch nur die Bereiche anzeigen lassen kann, die für einen relevant sind. Dies geschieht tatsächlich schon in den nächsten Wochen.

Der Blog wird weiterhin laufen und nach dem Beenden des letzten Streams vermutlich auch wieder aktiver werden. Alle Paypal Gerrys und Paypallinks, sowie links zu etwaigen Wunschlisten wurden bereits entfernt oder ungültig gemacht.
Für die Lebensberatung wird es eine eigene Homepage geben, die von dem hier abgekapselt ist.
Das Gleiche gilt für meine Social Media Accounts, wobei ich die Facebookseite höchstwahrscheinlich schließen werde, da diese eh nie wirklich von meinen Lesern und Zuschauern genutzt wurde.

Ziel des Ganzen ist schlichtweg Entstressung. Twitch belastet mich mehr, als dass es mich zufriedenstellt. Allgemein der ganze Streamingwahn und -kram ist mehr eine Belastung als alles andere. Der Druck, den es laut vielen Streamern angeblich für kleine Streamer nicht gibt. Der Zwang, dinge zu tun, die man eigentlich nicht tun will. Der Stress, den man durch Regelmäßigkeit in Kauf nehmen muss.
Ich will das nicht mehr. Und ich weiß dass meine Familie (also meine zwei Männer und mein Brüderchen) sowie meine Freunde das nachvollziehen können werden. Ich beklage mich ja nicht erst seit gestern darüber. Sondern schon sehr lange.

Um den restlichen Druck zu mindern, wird es bis zum 25.6.22 nur noch League oder vielleicht auch noch DBD Content geben, wenn ich zu Letzteres Lust habe.

So. Lange Rede, kurzer Sinn:

Ich bedanke mich für die 4,5 Jahre, die viele von euch mit mir mal mehr und mal weniger aktiv gegangen sind, aber hier ist es nun vorbei und ich kann mit Stolz sagen … »Ich gebe auf«. Wenn das Streaming vorbei ist, habe ich immer noch meine Familie, meine Lebensberatung, meine Arbeit und meinen Blog. Das wird reichen. Doch Gaming wird ab dann eine Sache sein, die ich wieder nur privat mache und ausschließlich aus »Spaß«.
Zusätzlich sind wir hier bald zu dritt in unserer Familie und dem will ich auch würde tragen, indem ich mehr Zeit für meine Männer habe und auch für sie zufriedener mit meinem Leben bin, damit sie, mehr als alles andere, glücklich mit mir sein können.

Denn früher oder später, auch das habe ich erlebt, zerstört der Streamingstress auch Beziehungen. Und ich will keinen meiner Jungs verlieren.

In diesem Sinne: Habt eine schöne Zeit.

Euer DogGerry

5 Kommentare zu „Eine »Ära« endet und was Neues wird beginnen“

  1. Meine Meinung dazu kennst du ja an sich schon. dogger4Sip Viele Dinge, für die man gerade auf Twitch von einem wütenden Mob verfolgt werden würde. dogger4Shrug

    Aber ich find es gut so, denn wie gesagt: Ich könnte mir nichts vorstellen, was mehr “Gerry” ist. dogger4Luv Und ich hoffe damit findet der Herr Gerry auch wieder ein Stück seines Ich-Seins wieder. Was mich angeht, weißte ja: Mich wird man nicht wieder los. dogger4Rage Ich bin wie Herpes, nur flauschiger und ich seh auch schöner aus. dogger4Derp

      1. Ein weitreichendes Resümee, aber ich kann viele Punkte verstehen und nachvollziehen.

        Zahlen sind oft die einzige Größe, an der man Dinge messen kann und wenn man solche Werte hat und auch Statistiken führt und auswertet, funktioniert es nicht zu sagen “die Zahlen sind egal”. Denn dann würde man so etwas nicht tun.

        Ja diese “Folge dem und dem” ist nervig, wenn es einfach nur gesagt wird um irgendwen zu promoten… Entweder man meint es wirklich ernst und findet es auch gut (und schaut dann auch selber rein) oder man sollte mit solchem Spam/heuchlerei aufhören.
        Letztendlich will einer der Werbung für dich macht genauso das du es für Ihn machst. Das doch ein Pingpong Spiel bei den meisten (Ausnahmen bestätigen die Regel)

        Contentklau/reactions usw
        Ich finde es auch nervig, wenn jemand Ausschnitte oder komplette Videos von anderen nutzt um Content zu produzieren. 1.bekommt der ursprüngliche Ersteller dadurch nichts mehr, weil sein Video dafür nicht geklickt wurde und 2. hat der weiterleiter noch nicht mal die Arbeit gehabt und gibt sich auch in den wenigsten Fällen, wirklich Mühe, das Gut zu gestalten. dogger4Rage

        Beef: gibts halt überall und teilweise mehr Schall und Rauch als wirklich ernstes Thema, weil sich ein einzelner wegen irgendetwas auf den Schlips getreten fühlt. Viel schlimmer sind die Kreise die sowas dann zieht.

        Gewinn/Verlust/Steuer:
        Ich will nicht wissen, wieviele es gibt die keine Steuern zahlen, dabei müsste doch nur twitch und co direkt die Steuernummer verlangen und das ans Finanzamt Übermitteln. Wer keine Steuernummer hat, kann halt nichts streamen oder nur non-profit.
        Wunschlisten okay, das nochmal ne andere Geschichte… Aber das ist das selbe wie mit only fans usw. Fast immer auf gut deutsch gesagt “Schwarzarbeit”

        Ich schau auch lieber Dinge nicht live, denn so kann ich z.b. vorspulen, die Geschwindigkeit anpassen oder auch nochmal schauen.

        Und nun zum Schluss:
        Letztendlich kann ich deine Entscheidung verstehen und wünsche dir mit deinem Neuanfang alles Gute und du wirst deinen Weg gehen dogger4AniBongo dogger4Luv dogger4Hug

  2. Kann es einerseit verstehen, aber ich kenne halt auch tatsächlich viele kleine Streamer die einfach aus Jux und Dollerei streamen, mich eingeschlossen. Mich (und diverse andere) jucken weder Zahlen noch Chataktivität. Für mich macht es halt keinen Unterschied ob ich beim Zocken den Stream anmache oder nicht. Und ich selbst bin fast ausschließlich am Lurken, weil Chataktivität ist so eine Sache. Meisstens interessieren mich schlichtweg die Themen nicht über die in den Chats geredet wird. Das ist alles für mich leeres geschreibsel.

    Im Grunde bleibt auch bei einem Gronkh nicht mehr viel Chat übrig wenn man die ganzen dummen und doppelten Fragen und das Community-geherze rausstreicht ^^

    Und natürlich kostet das alles aber Geld, wie jedes Hobby. Wieviel man investiert ist jedem selbst überlassen. Ich habe im Laufe der Jahre vielleicht alles in allem ~500 Euro investiert für Dinge die NUR mit dem Stream zu tun haben.

    Wünsche dir aber natürlich alles gute auf deinem Weg :)

  3. dogger4Hi

    So jetzt habe ich auch mal ein paar Minuten um was zu schreiben :)
    Ich finde es super das du dich nicht durchquälen willst wie ich es bei dem ein oder anderen schon gesehen habe…. Bei denen man merkt das man nicht mehr voll bei der Sache ist!
    Ich wünsche dir für den neuen “alten” Weg alles gute und ich bin gespannt was da genau kommen wird dogger4Lurk

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