Das Ende. Oder ein neuer Anfang?

Seit März 2020 war ich Mitglied in der Gruppe „Puppies Hamburg“ . Das ist nun vorbei. Hier eine kleine Zusammenfassung meiner Wahrnehmung der Community. Ich versuche mich kurz zu fassen. Wird nicht funktionieren.

Was ist passiert?

Ich bin heute aus der Gruppe „Puppies Hamburg“ ausgetreten. Dies hat mehrere Gründe. Zum einen scheint es wichtiger zu sein den äußeren Schein der Gruppe zu wahren, weil man nicht möchte das Dinge aus dem Gruppen Chat öffentlich gemacht werden. (Es ging in diesem Fall um absolut ekelhafte, transphobe Kommentare zweier Gruppenmitglieder, die absolut zensiert und anonymisiert auf einem Blog zur Diskussion standen). Zum anderen möchte man scheinbar das diese Gruppe ein geheimer Geheimclub ist. Ja, die Veröffentlichung der Kommentare ist auf meinen Mist gewachsen.

(Einschub von Gerry: Du warst nicht der Erste, der mir aus dieser Gruppe Informationen gegeben hat. Und wirst vermutlich auch nicht der Letzte sein.)

Warum habe ich das gemacht?

Weil nicht genug dagegen getan wird. Es wird ein „wir möchten das nicht“ in die Gruppe gepostet und fertig. Diskussionen mit der Administration dieser Gruppe zeigten sich bereits in der Vergangenheit als Sinnlos. Von mehreren Seiten aus, nicht nur von meiner.

Was hätte ICH denn getan an deren Stelle?

Wenn nicht umgehend eine dicke Entschuldigung gekommen wäre von den betreffenden Personen (und diese nicht schon vorher mehrfach wegen dummen Verhalten aufgefallen wären), wäre das ein permanenter Ausschluss gewesen. So einfach ist das. Es war nicht das erste mal das diese Leute negativ aufgefallen sind.

Was macht man stattdessen?

Anstatt solche Probleme anzugehen und nicht einfach nur wegzudiskutieren, wird sich darüber aufgeregt das so etwas nach außen dringt. Wie sieht denn das aus, das passt nicht zu diesem ehrenwerten Haus (um mal einen gewissen Herrn Jürgens frei zu zitieren). Aber das kennt man ja.

(Einschub von Gerry: singt Du bringst Ehre für das Haus)

Die „Community“

Die Community ist zersplittert, das ist einfach traurig. Es wird alles als persönlicher Angriff wahrgenommen, es wird sich schnell aufgeregt, anstatt über die Probleme zu diskutieren und zu einer Lösung zu gelangen. In diesem konkreten Fall wäre sie ganz einfach gewesen und hätte gezeigt „Hey, wir sind für alle da. Egal ob Hetero, Bi, Trans, Asexuell, (hier Liste quasi endlos fortführen)“ . Aber das wird nicht getan.

Weil man sich zu bequem ist? Weil man Angst hat das es ein schlechtes Licht auf den neuen eingetragenen Verein wirft? Weil der Schein nach aussen wichtiger ist als das was innen passiert? Kenn ich sonst nur von politischen Parteien, da funktioniert das ähnlich.

Aber es ist doch alles so knuffig und knuddelig?

Ja, ist es. Unter Grüppchen von Mitgliedern die sich zusammengefunden haben und die sich verstehen. Das ist erst mal kein Problem, dass ist ganz normal und auch überall so. Die Probleme sind dann in den Hauptgruppen zu finden. Dort passiert nämlich oft nichts. Und wenn man mal was anstoßen will abseits von knuffig und knuddelig, interessiert es niemanden, oder einem wird gesagt man solle es lassen aus diesen oder jenen Gründen. Man will seine ruhe haben.

Ist das der richtige Weg?

Nein, ist es meiner Meinung nach(!) nicht. Natürlich gibt es immer Grüppchen die sich bilden und ihre eigene Suppe kochen, das ist ganz normal. Man hat unterschiedliche Interessen. Die einen Zocken gerne, die anderen Kochen gerne, die nächsten gehen gerne ins Theater. Alles in Ordnung. Aber: Unter all diesen Dingen sollte man in einer Sache an ein und demselben Strang ziehen: Dem Petplay. Ja auch da gibt es viele unterschiedliche Facetten, aber die sollten alle toleriert und akzeptiert werden. So einfach ist das. Das gleiche gilt für Geschlecht, Sexuelle Präferenzen, Aussehen, Gear was man hat oder eben auch nicht, und und und. ALL DAS, sollte bei dem Bemühen eine Community zu bilden absolut KEINE ROLLE spielen. Wirklich nicht.

Wo ist denn jetzt das Problem?

Es gibt viele kleine Probleme. Zum Beispiel die Durchsetzungsfähigkeit der Administration von den Chatgruppen. Vielleicht liegt es daran das die Gruppen nur wenige Mitglieder haben und man auf Krampf niemanden verlieren will. Das ist der falsche Weg. Ich vergleiche es mal mit einem Chat auf Twitch oder Youtube. Würde dort jemand Zeigen wie er sich zur Drag umstyled und jemand da folgende Kommentare verfasst hätte,ich zitiere: „Sieht ja grauenhaft aus. Kann es nicht nachvollziehen weshalb man sich als Typ schminken muss und Frauenklamotten trägt. Als Gay steh ich auf Typen und nicht irgendwelche halben Weiber“, oder auch „Wie beim Auto was einen Unfall hatte, mit genug Spachtelmasse und Farbe bekommt man alles wieder Schick“ . Es wäre mit nahezu hundertprozentiger Sicherheit ein sofortiger permanenter Ausschluss aus dem Kanal geworden, und im Falle von Twitch könnte man sogar Platformweit gesperrt werden dafür.

Und das ist einfach SO traurig. Das man auf Twitch und Youtube sogar härter durchgreift, als in einer Gruppe, die SELBST aus diesen Minderheiten besteht die sich ständig der Diskriminierung ausgesetzt sehen, und sich SELBST DORT nicht sicher sein können nicht beleidigt zu werden.

DAS MUSS EIN ENDE HABEN!

Ich bin nicht traurig das ich da raus bin, ich habe Kontakt zu vielen netten Wuffeln aus der Gruppe. Ich bin traurig das die Community so gehandhabt wird. Ich bin traurig für transsexuelle Menschen die in der Gruppe sind, solche Kommentare lesen, und merken es wird nichts getan. Und Angst haben laut zu werden. Weil gerade solche Menschen schon genug Anfeindungen ertragen müssen, da schweigt man in der Gruppe lieber damit man seine Ruhe hat. Kann ich auch irgendwo verstehen.

So das musste ich mal rauslassen. Ist sehr lang geworden, zu lang für Telegram oder sonst was. Darum danke ich Gerry an dieser Stelle für ein Plätzchen auf seinem Blog. Er hat an diesem Beitrag nicht mitgewirkt, es sind meine Worte und meine Meinungen und Wahrnehmungen die hier wiedergegeben wurden.

(Einschub von Gerry: Gern geschehen dogger4Hug )

Cheers.

16 Kommentare für “Das Ende. Oder ein neuer Anfang?” Freigegebene Kommentare entsprechen nicht der Meinung des Blogautors! Der Autor behält sich das Recht vor, Kommentare, die gegen die guten Sitten verstoßen, zurückzuhalten.

  1. Auf Twitch gelten ab 21. Januar diesen Jahres neue Richtlinien, unter anderem in puncto hate speech. Die hab ich mir im Vorfeld alle durchgelesen und ich muss sagen: Ich finde die echt gut. Die haben Sinn und Verstand. Es ist auch ein guter Fingerzeig, worauf man als Mod in einem Kanal besonders achten sollte, was ja immer etwas schwierig ist, speziell wenn sich Leute schon etwas länger und näher kennen und ihre eigene Art haben, miteinander umzugehen.

    Das würde ich auch den Petplay Gruppen empfehlen. Einheitliche Richtlinien, die für alle Mitglieder gelten, auch für Administratoren. Auf Twitch werden oben genannte zukünftige Verstöße nicht nur bei den Zuschauern bestraft, sondern auch bei den Mods und letztendlich dem Streamer. Warum? Weil man Verantwortung trägt, wie auch in Community Gruppen auf Telegram und anderen. Da kann man es sich nicht leisten, faul zu sein, weil man einfach nur seine Ruhe haben will. Zum einen, wie schon erwähnt, wirft es kein gutes Bild auf die Gruppe, wenn sowas nach außen gelangt. Und das wird es, denn im Petplay wird getrascht und das nicht zu knapp. Da können sich die Leute noch so sehr anstrengen, Dinge geheim halten zu wollen.

    Mir ist klar, dass sich solche Situationen nie gänzlich verhindern lassen werden. Irgendeiner will es dann doch immer wieder nicht begreifen. Aber man kann etwas daran ändern, wie man darauf reagiert und wie damit umgegangen wird. Da stelle ich mir einfach nur die Frage: Ist es richtig und korrekt, den Leuten hinterher zu jagen und den Mund zu verbieten, die sich gegen solche Fehlgriffe wehren? Oder sollte man da nicht doch lieber direkt an der Wurzel anpacken, auch wenn es ein langer, steiniger Weg ist? Letztendlich liegt es doch nicht im Bereich des Unmöglichen, für eine angenehme Chatamosphäre zu sorgen. dogger4Sip

    1. Es sollte die Regeln, wie du schon schreibst, für die Admins genauso gelten wie für die Mitglieder

      Es wird nur leider auch zu oft von den Mitgliedern von Gruppen z.B. bei Telegram auch einfach hingenommen, das entweder wild und ohne erkennbare Struktur Regeln durchgesetzt werden oder sich Admins selber nicht daran halten. Querulanten die solche Willkür ansprechen werden dann von solchen Admins auch einfach raus geschmissen, anstatt das sich mal Gedanken darüber gemacht wird wie man es besser machen kann.
      Wenn man Admin ist, hat man eine Verantwortung der man auch gerecht werden sollte. Viele sehen darin aber nur Möglichkeiten und Privilege (welches genau denen dann nicht zustehen sollte) andere zu kommandieren und runter zumachen.

      Einheitliche Regelungen zwischen verschiedenen Gruppen wären bestimmt eine Idee, aber würde auch die individuelle Gruppendynamik zerstören. Es sollten aber generelle Regeln einfach klar sein und dazu zählt Respekt zueinander, keine Diskriminierung und auch die Unterstützung zueinader.

  2. Wichtig ist vielleicht mal zu Verstehen, dass Screenshots nicht nach außen gelangen sollen um die Mitglieder zu schützen. Nicht jeder möchte, dass sein Arbeitgeber, Freunde oder Familie oder Zufall so erfahren, dass er ein Puppy ist.

    1. Dies ist doch ein sehr schwaches Argument, zumal ich ja darauf achte, sehr penibel sogar, dass der Absender nicht zu erkennen ist.
      Und wenn der Arbeitgeber sieht, was die Menschen für Sprüche im Internet schmeißen, haben sie andere Probleme, als das einer Maske. Außerdem sind Räume mit mehr als 10 Leuten kein privater Raum mehr.

      Ach und wer solche Sprüche schmeißt, der sollte auch dazu stehen. Meiner Meinung nach.

  3. Werte Leserschaft,
    die letzten 24 Stunden war geschwängert von vielen negativen Emotionen. Aus negativen Emotionen entsteht nie etwas Gutes. Wie sollte es auch?

    Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, hier nie etwas zu schreiben, weil ich das Format dieses Blogs nicht schätze. Aber es liegt nicht in meiner Art, andere in Halbwissen umkommen zulassen. Daher schreibe ich hier als Privatperson und aus meiner Sicht als Administratorin.

    Zu mir: ich bin Wibke, fast 47 Jahre alt und Smartys Frauchen. Smarty hat den Hamburger Chat und Stammtisch 2018 aus seiner Funktion als Mr. Fetish Hamburg gegründet, um der entstehenden Community eine Austauschmöglichkeit zu geben. Zunächst war es sogar der Chat für Hamburg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen, da sich hier noch niemand gefunden hatte, der sich um die Bereiche gekümmert hätte.

    Der Chat, der Stammtisch und unsere anderen Aktivitäten sind sowohl auf den Fetisch als auch auf das soziale Pupplay ausgerichtet. Was wir allerdings nicht sind, ist eine Therapiegruppe. Dafür sind wir keine ausgebildeten Administratoren oder Therapeuten. Daher besteht auch kein Anrecht, dass wir unsere Mitglieder von allen unschönen Dingen der Welt bewahren. In unserem Chat darf daher auch kontrovers diskutiert werden. Da kann es dann auch mal sein, dass zwei Welten aufeinandertreffen. Was ich aber strikt dementiere ist, dass wir Hassreden dulden. Auch diese werden von uns verurteilt. Nach Meinung einzelner vielleicht nicht stark genug. Manchmal, wie auch hier, werden wir Administratoren als unfähig bezeichnet. Es darf sich aber jeder sicher sein, dass wir keine unserer Handlungen leichtfertig begehen. Wir wiegen da mehr ab, als manch Chatteilnehmer auch nur erahnen kann. Prinzipiell sollte jeder sich mal in die Schuhe des anderen begeben und schauen, wie er damit laufen kann.
    Ich gebe mal zu bedenken, welches Problem denn ein Rauswurf aus den Gruppen den wirklich bewirkt. Klar, es herrscht Ruhe im Chat. Aber ist das Problem damit aus der Welt? Nein, es ist nur verlagert. Im Chat haben wir die Möglichkeit, denen, die eine andere Meinung haben, zu zeigen, dass es auch anders geht. Ein Rauswurf kann – meiner Meinung nach – nur erfolgen, wenn es ein dauerhaftes Problem gibt. Dies ist zum Beispiel gegeben, wenn Mitglieder dauerhaft per PN belästigt werden. Oder unberechenbar im Chat sind. Gleiche Regeln in allen Chat können sich nur auf ein Minimum beschränken, da die verschiedenen Telegramgruppen viel zu unterschiedlich sind. Meinungen können nicht der Grund sein, jemanden auszuschließen.

    Zu der Aufarbeitung des Themas in diesem Blog: einseitig. Es wurden nur diese beiden Zitate gebracht. Zwar ohne Namen und ursprünglich auch ohne Herkunft. Das war vielleicht gut gedacht aber leider schlecht gemacht. Wie schon jemand hier sagte, neigen Pupplayer dazu sich auszutauschen, der O-Ton war abwertender. Und da einige Mitglieder einer Gruppe auch in anderen Gruppen sind, kann auf diesem Wege ganz schnell publiziert werden woher es kam und von wem. Daher ist das Vorgehen für mich unverantwortlich. Weiter stört mich die Einseitigkeit der Betrachtung. Liebe Leserschaft, mit keinem Wort wurdet ihr darüber aufgeklärt, wie die Community, die Autoren und die Administratoren wirklich darauf reagiert haben. Eine wirkliche Meinungsbildung war euch also nicht vergönnt. Und die, die der Blogbetreiber erreichen müsste, erreicht er hier nicht. Das kann nur gesichert in der Gruppe erfolgen. Denn alle Argumente, die hier gebracht wurden, wurden auch in unserem Chat gebracht. Die Screenshots sind teilweise aus dem Zusammenhang gebracht. Und es wird nichts über die Motivation der Autoren berichtet. Wenn jemand Hass zeigt, dann hat er in der Regel Angst. Und diese Angst hat immer einen Grund. Die gilt es durch Aufklärung zu nehmen. Nicht durch anprangern. Einige mögen die Autoren für asozial halten. Wenn ich aber sage, dass der eine Wuffel ein, ich möchte es mal „Empfangswuffel“ nennen, ist, der es neuen Mitgliedern leichter macht, zu den Stammtischen zu kommen, weil er sie am Bahnhof abholt und sie gemeinsam zum Stammtisch kommen. Auch beruflich ist dieser Pupplayer sozial stark engagiert. Hier wird einer zum Teufel gemacht, nur weil er in einem Punkt vom Verständnis der Allgemeinheit abweicht ohne zu hinterfragen warum?

    Weiter im Text. Das teilen eines Screenshots aus einem geschützten Raum. Wenn jemand in einer Gruppe sich öffnet, dann macht er das, weil er abschätzen kann, wer sich in dieser Gruppe aufhält und sich darauf einstellen kann, von wem er Gegenwind bekommt. Werden dann die Screenshots nach außengetragen, wird er das Vertrauen in die Gruppe verlieren und sich gar nicht mehr einbringen. Was schade ist, weil er ja auch Gutes macht. Darum möchten wir nicht, dass Screenshots unseren Chat verlassen, egal in welcher Form. Der Geschädigte hat keine Möglichkeit, sich dazu zu äußern. Nicht weil wir irgendwas zu verbergen haben. Wollten wir den Vorfall verbergen, hätten wir die ganze Unterhaltung einfach löschen können.

    Und zu guter Letzt: Der Hamburger Chat hat rein gar nichts mit dem Verein Pupplay Germany zu tun. Meine persönliche Intention, warum ich mich für den Verein einbringen möchte, ist es denen, die sich für das Pupplay einsetzen möchten, eine rechtlich sichere Basis zu geben. Ja, sowohl Smarty als auch ich sind in den Vorstand gewählt worden. Warum? Ich vermute mal, weil die anwesenden Gründungsmitglieder unsere Communityarbeit als wohlwollend wahrgenommen haben. Nur eines können wir nicht: es allen Recht machen.

    Werte Leserschaft, es ist an euch, die Fakten neu zu bewerten. An dieser Stelle werde ich nie wieder etwas schreiben, da der hier begangene Weg für mich ein falscher ist. Es wird den Betroffenen nicht ermöglicht, Stellung zu den Anschuldigungen zu nehmen. Das Gebot des Anstandes gebiert es – meiner Meinung nach – persönlich die betroffenen zu kontaktieren und sie darauf aufmerksam zu machen, dass man öffentlich Kritik an ihnen nimmt. Wer einen weiteren Gedankenaustausch mit mir wünscht, darf das gerne per Telegram PN machen oder an die *kontaktdaten aus Datenschutzgründen entfernt* schreiben.

    1. Ich schreibe nur einen kurzen Satz dazu: Es wurde versucht (von mir und von anderen) auf „Störungen im Chat“ einzugehen. Dies wurde ignoriert bzw. es wurde nicht weiter darüber gesprochen. Was es bringt solche Leute zurechtzuweisen oder rauszuwerfen? Das die Leute die sich durch sowas sehr verletzt fühlen geschütz werden. Man sollte die Opfer schützen, und nicht die Täter.

      Das wars.

      1. Hallo Haku,
        das ist gut, wenn die Gruppenverantwortlen so reagiert haben, wie du es beschreibst.
        Da ich momentan leider nicht dazu komme die besagte Gruppe zu lesen (über 11.500 ungelesenen Nachrichten) weiß ich nicht wie ihr reagiert habt. Darum nehme ich deine Schilderung als wahr hin. Frage an dich: Habt ihr denn die anscheinenden Beleidigungen aus dem Verlauf gelöscht? Ich habe mal versucht mich in die Lage reinzuversetzen, dass ich die Person bin über die wohl hergezogen wurde. Dann reagieren die Gruppenverantwortlichen, wie von dir besprochen, aber ich (und somit auch alle anderen) können weiterhin diese Beleidigungen lesen. Mich würde das sehr verletzen. Mich würde es auch verletzen, wenn mich dann vielleicht sogar im Späteren Verlauf immer noch wieder andere Chatteilnehmer darauf ansprechen. Somit wäre es noch schwerer für mich mit solchen Worten abschließen zu können, wenn ich immer wieder darauf angesprochen werde.

        1. Hallo Toffi, Haku war und ist kein Admin dieser Gruppe. Die Frage musst du an wen anderes Richten. Also an die, die die Nachricht, wenn überhaupt, viel zu spät entfernt haben.

    2. Aha. Travestie mit Autounfall zu vergleichen (mit direkten Bezug auf das Video) und auch andere Aussagen sind … kritische Diskussionen. Nein Wibke. Das ist hass den ihr offen toleriert habt.
      Und es gab Diskussionen dazu. Die beiden wurden dafür kritisiert. Ihr fandet es okay. Keine Sanktionen.

      Man braucht keine Ausbildung zum Administrator / Community Manager um solch ein Vergehen zu bestrafen. Dazu braucht man ein Herz und ein Toleranzgefühl.
      Warum sollen sich Menschen äußern dürfen die solche Aussagen, die keine folgenachrichten brauchen, tätigen? Die Hass verbreiten? Es ist mir persönlich gelinde gesagt scheißegal ob jemand irgendjemanden geholfen hat. Wer so etwas sagt, ist für mich ein Unmensch.

      Whataboutism scheint bei euch sehr groß geschrieben zu sein. Zusätzlich die nachträglichen Drohungen von smarty an eure Community sind einfach nur armselig.

      Liebe Wibke: Du tust gut daran, hier nichts schreiben zu wollen. Dein Kommentar strotzt von diesen „Wir sind eine positive Community und keiner hier ist böse… solange wir ihnen mögen“ scheiß strotzt.

      Wer solche Aussagen tätigt, hat es nicht verdient sich rechtfertigen zu dürfen. Wer solche Aussagen in öffentlichen Räumen (mit mehr als 10 Personen) tätigt, muss damit rechnen, dass er von anderen hart dafür kritisiert wird. Deal with it. Unsere Community hat im Gegensatz zu eurer Community keinen Platz für Diskriminierung, Intoleranz und Hass. So einfach ist das.

      Gerry

    3. Leute? Ich muss sagen: Ich finde es echt toll, wie Wibke uns hier unterstützt. Ich meine, ohne auch nur ein Wort auf dieser Seite wirklich selbst gelesen zu haben alles zu bestätigen, was hier Tag für Tag kritisiert wurde, das ist schon ’ne Kunst. Das bekommt so schnell keiner hin. Von Hass- und Hetzrede, vom Vertuschen, von Halbwahrheiten bis hin zur Heile-Welt-Mentalität ist alles dabei. dogger4Hehe

      Zu dem Part „Was ich aber strikt dementiere ist, dass wir Hassreden dulden. Auch diese werden von uns verurteilt.“ stellt sich mir nur eine Frage: Habt ihr dort Schilder mit einer Skala von 1 bis 10, wo ihr die Qualität solcher Posts bewertet? dogger4Sip Wie bereits erwähnt wurde gehört nicht viel dazu, ordnungsgemäß auf sowas zu reagieren. Standard wäre auf allen Plattformen: Post löschen, Person auf den Fehler hinweisen, bei Wiederholen ausschließen. Zum sozialen Zusammensein gehören noch immer gewisse Regeln, mit der Etikette angefangen bis hin zu direkten Verhaltensregeln, die in ihrer Grundform überall gleich sind. Dafür muss man nun wirklich kein Therapeut sein. dogger4Facepalm

      Weiterhin hat es absolut keine Relevanz, dass jemand irgendwen vom Bahnhof abholt. Das ist ’ne nette Geste, mehr nicht. Wenn man jemanden direkt einlädt, gehört das für mich sogar zur guten Etikette. Ich wiederhole dieses Wort so oft, da es scheinbar ein Fremdwort zu sein scheint. Ihr könnt es ja dann später mal nachschlagen. dogger4Derp

      Und zu guter Letzt: Die von dir so genannten „Geschädigten“ können sich hier ja auch zu Wort äußern, nicht wahr? Ich meine, du hast es auch geschafft. [Stiller Applaus vom Publikumsrand] Das heißt natürlich nur, wenn sie das Echo dann auch vertragen können. Aber auf ihre Version der Geschichte wäre ich sehr gespannt… kann nur lustig werden. dogger4Luv

      Aber hey, vielleicht sehen wir ja noch ein paar weitere Kommentare von einem sehr aussagekräftigen und mutigen „Ein Wuffel“ oder anderen? dogger4Sip

    4. Hui. beides viel Text an einem Tag wo meine Leseschwäche stärker ausgeprägt ist. Dennoch ist es mir wichtig hier mich einzuklinken.
      Ja. Als Administrator geht man Verantwortungsbewusst mit den Regeln um. Zumindest denke und tue ich das. Aber habe ich auch andere Administratoren in so vielen Gruppen erlebt, die einem wirklich das Gefühl von willkür vermittelt haben. Liebe Wibke, Ich spreche dich hiermit nicht an und auch viele andere müssen sich nicht angesprochen fühlen. Eigentlich muss das niemand. Denn wer alles nach bestem Wissen und Gewissen macht muss sich hier nicht angesprochen fühlen. ABER wenn Mitglieder einer Gruppe das Gefühl haben, dass willkürlicher Umgang mit Regeln betrieben wird, dann sollte man den Diskurs führen um zu klären ob das tatsächlich so ist und ob man eventuell eigenes Fehlverhalten übersieht. DAS darf auch vorkommen. Wir sind Menschen.
      In erster Linie sollte Diskriminierung jeder Art kein Teil einer Diskussion sein. Wenn die zitierten Aussagen in einer Diskussion als Beispiel genannt werden würden, OK. Bin ich dabei. Lass sie stehen. Werden sie einfach so, als persönliche Meinung in den Raum geschmissen, sind es Beleidigungen und diskriminierend. DIES gilt für Administratoren zu unterbinden, zu löschen, den Verfasser zu ermahnen und gegebenenfalls aus der Gruppe zu werfen (wenn Mahnungen keinen Effekt haben. HeRPeS (Arbeitstitel) arbeitet mit 3 Strikes vor einem Rauswurf). Was brint ein Rauswurf? Schutz der Opfer. Wenn du eine Minderheit bist, eh schon Probleme hast und dann in Gruppen so etwas zu lesen bekommst, bist du eingeschüchtert und wenn die Gruppe da nichts gegen tut, dann fühlst du dich in der Gruppe nicht wohl. Arschlöcher müssen sich nicht wohl fühlen. Die sollen sich schlecht fühlen, Ihre Taten überdenken und dann finden diese auch wieder Ihren Platz.
      Einseitig: Ein Blog ist nunmal die Meinung einer Person. Wäre es das nicht, wäre es eine Umfrage, oder ein Bericht. Klar können unkenntlich gemachte Beiträge aus allen Gruppen kommen, aber in diesem Fall hast du ja sogar bestätigt, dass sie aus eurem Chat kommen, was ich persönlich toll finde, dass dazu gestanden wird und Stellung genommen wird. (somit wandelt sich die Einsitigkeit nämlich und es findet ein Diskurs statt was aus diesem Blog dann wohl ein Forum macht *überleg).
      Die Screenshots und deren Inhalt sind aus dem Zusammenhang gerissen. Dann wäre es gut den Zusammenhang zu erklären.
      Zum Thema Autoren: Ich bin seit 15 Jahren Ehrenamtlich in der Community aktiv. Habe jetzt sogar einen Hauptamtlichen Job in dieser. Ich opfere viel zeit damit mit Menschen mit Depression zu sprechen UND DOCH habe ich rassistische, homophobe, frauenfeindliche, menschenfeindliche, Gedanken. Nicht ständig. Eher mal meine 5 Minuten hier und da. In meinem Kopf darf ich diese Gedanken haben. Ich darf sie auch aussprechen wenn keiner da ist oder wenn die Menschen um mich herum fein sind auch in einer Gruppe. So war ich bei meiner vorherigen Arbeit der einzige gebürtige Deutsche und der einzige Schwule. Meine Kollegen haben Homowitze gerissen und ich riss Witze über Ausländer. Hätten das die Chefs, oder Kollegen außerhalb der Abteilung mitbekommen hätte es Kündigungen gehagelt. Unter uns ist das fein gewesen. Wir haben aber auch immer aufeinander geachtet. Wenn eine*r sagte „heute nicht“, haben wir die Sprüche gelassen. Du wirst jetzt wohl sagen, dass eure Gruppe auch so ist. Alles was da drin ist bleibt da drin und alle sind safe und fein. Scheinbar ist dem nicht so, denn personen fühlen sich entweder angegriffen oder wollen aus schutz anderer Missstände ausräumen. und das ist wichtig. Egal wie offen oder geschlossen eine Gruppe ist. In einer Gruppe MUSS auf jeden einzelnen geachtet werden. Egal ob der Autor eines Kommentars ein Mittel gegen Corona entwickelt hätte oder nicht.
      Gruppierung. Hier möchte ich auch einwerfen, dass man nicht leichtfertig Gruppierungen zusammenschmeißen sollte, nur weil die Personen in beiden sind. Dies hat man Ja auch im Fall der Freien Wuffel und Puppy-play.de gesehen, wo Gerry seinen Fehler eingestanden und korrigiert hatte. Ich bin in verschiedenen Gruppen, Vereinen und mein Arbeitsplatz arbeitet mit beiden. Es ist nicht einfach zu trennen, dennoch versuche ich es so gut es geht.
      Und klar kann man es nicht allen Recht machen, dennoch sollte man für ein positives Miteinander Regeln finden und umsetzen mit denen alle Leben können.

      Des wars erstmal zu diesem Kommentar von mir :)

  4. So viel Kommentar zu dem Beitrag aber die Aussage, die Betroffenen haben sich nicht äußern können kann ich nicht nachvollziehen: hier kann jeder Kommentare verfassen.

    Das Admins nicht ausgebildet sind und keine Therapeuten: ein Admin muss sowas nicht sein, eventuell wird auch jemand in ein Amt gewählt wofür er nicht qualifiziert ist. Aber dann hat man immer die Möglichkeit zurück zutreten, die wahl abzulehnen oder einfach mal seinen Verstand zu benutzen und zu hinterfragen: möchte ich, dass sowas jemand zu mir sagt?
    Als Admin hat man Verantwortung und diese hört nicht auf, weil man jemanden mag oder er bisher etwas tolles gemacht hat. Für Fehltritte müssen die Konsequenzen getragen werden und rassistische/diskriminierende Beiträge gehören gelöscht, es gilt die Opfer zu schützen.

    Und auch das Adminteam steht nicht über allen.
    Kritik sollte hinterfragt werden. Wenn ihr dieses „wir sind eine Community“ aufrecht erhalten wollt, dann müsst ihr auch mal die Kritik annehmen und nicht abwürgen, denn dadurch entsteht die Spaltung.

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